Eine kleine, lederbezogen und verzierte Schatulle, sog. "Minnekästchen".

Verzierte, oft lederbeschlagene Schatullen wie die hier gezeigte wurden im 14. und 15. Jahrhundert zur Aufbewahrung von Geld, Schmuck und anderen kleinen Wertgegenständen benutzt, auch wichtige Papiere wurden hier drin immer wieder aufbewahrt. Der in der Romantik dafür geprägte Name "Minnekästchen" kommt von der Sitte, dem oder der Angebeteten ein solches Kästchen zu schenken - in einem sochen Fall deuteten auch die Motive der Verzierung auf diesen Zweck hin und sollten das aussagen, was dem Schenker vielleicht direkt schwer oder unschicklich war, auszusprechen.



Detailbilder sowie Bilder weiterer lederbezogener Kästchen aus dem Gemanischen Museum in Nürnberg sowie dem Historischen Museum Regensburg