Passend zum Jahresmotto im Oberpfälzer Freilandmuseum haben wir dieses Jahr unser bäuerliches Konzept etwas angepaßt und - mehr als sonst - dezidiert Handwerk vorgeführt. Daneben blieb aber trotzdem etwas Zeit für Alltag und Bäuerliches.

Das Konpezt war desmal: Handwerk vorführen, aber mal anders, nämlich mit Produktionsketten. Wir wollten zeigen, daß kaum ein Handwerker für sich alleine gearbeitet hat, sondern dies eher im Verbund und mit Zuarbeit geschah. Leider funktionierte die Idee, Werkstätten einzurichten, ob der Räumlichkeiten nicht so wie geplant, dies tat aber, genauwie die rel. kleine Besetzung, der Sache keinen Abbruch - die knapp 1000 Besucher zeigten sich sehr interessiert und erfreut, sowas mal live zu sehen.

Als Handwerke hatten wir:

  • eine Schneiderei mit Schneider und Näherin
  • einen Färber mit Gehilfen
  • einen Flickschuster samt Gehilfen
  • Wollverarbeitung (waschen, kardieren, spinnen)
  • Klingenfeger & Messerschleifer

Dazu natürlich die obligatorische Küche mit der besten Küchencrew der Welt. Hier einige Bilder von den Vorführungen - diese sind extra so aufgenommen, daß kaum Besucher zu sehen sind (Photographen: Holger Heid, Heike Schmid, Tomasz Nowak)

 

Nach dem Toreschluß des Museums versuchten wir uns u.a. im Angeln - mit grossem Erfolg. Peters selbstgeschmiedete Angelhaken und das Brot als Köder versorgten uns mit 4 Karpfen, von denen 2 dann auf dem Grill landeten. Den ca. 20kg schweren Brummer und einen kleinen Fisch haben wir in wieder in den Teich gelassen. (Photographen: Holger Heid, Heike Schmid, Tomasz Nowak)