Parallel zu unseren spätmittelalterlichen Hofbelebungen haben wir 2014 das erste Mal eine ähnliche Veranstaltung für die Zeit um das Jahr 1814 durchgeführt. Das Grundsetting war de facto dasselbe: die Belebung eines Vierseithofes und die Vorführung von Alltagstätigkeiten.

Angepaßt an das Jahresthema des Oberpfälzer Freilandmuseums "Zum Eß´n mou alles zamkumma" haben wir uns für die erste Veranstaltung den Focus Küche und Lebensmittel gesetzt. Es wurde nach alten Rezepten gekocht - für viele von den Darstellern, die bisher in früheren Zeiten tätig waren, waren Kartoffeln was Neues in der Darstellung -  sowie Brot und Pasteten im Holzofen gebacken und Käse gemacht. Da leider das Getreide bereits abgemäht war, konnten wir auf den Wiesen nur noch das Heu wenden, das früher als Futter für die Tiere gedient hätte. Als anderes Mittel der "Fleischbeschaffung" wurde auch das Thema Wilderei in kleinen Spielszenen thematisiert.

Neben dem Themenkomplex Nahrung haben wir auch Alltagstätigkeiten wie Waschen und Spinnen von Wolle oder Nähen bzw. Flicken von Kleidung vorgeführt.

Für den ersten Versuch war die Veranstaltung durchaus erfolgreich, auch wenn noch viel Potential darin steckt, das genutzt werden kann und auch die Menge der Darsteller erhöht werden müßte, um das doch ziemlich grosse Gebäude mit Leben zu erfüllen. Wie es so schön heißt: beim nächsten Mal wird alles besser.